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EU-Briefing 3/17 zur "Eisenbahnneubaustrecke Dresden-Prag EVTZ"

Kommt der Tunnel oder kommt er nicht?

Wann kommt er?

Seit geraumer Zeit ist es erklärtes Ziel zwischen der Tschechischen Republik und dem Freistaat Sachsen, die Schienenverbindung zwischen Dresden und Prag für die künftigen Anforderungen an ein steigendes Güterverkehrsaufkommen und kürzere Reisezeiten im Personenfernverkehr zu verbessern und die Eisenbahnstrecke durch einen Tunnel durch das Erzgebirge entscheidend zu verkürzen. Am 29. April 2016 wurden dazu die Gründungsdokumente für den Europäischen Verbund für Territoriale Zusammenarbeit „Eisenbahnneubaustrecke Dresden–Prag EVTZ“ unterzeichnet - den ersten Verbund dieser Art in Sachsen.

Die deutsch-tschechische Eisenbahnverbindung durch das Elbtal ist wichtiger Bestandteil des Verkehrskernnetzkorridors Orient/Östliches Mittelmeer im Transeuropäischen Verkehrsnetz (TEN-V). Gegenwärtig verkehren täglich ca. 200 Züge auf dieser Schienenverbindung. Eine Erweiterung der vorhandenen Schieneninfrastruktur scheint nötig, ist aber aufgrund der geographischen Bedingungen und des Naturschutzes im Elbtal nicht realisierbar. Vielmehr leiden die Anwohner und der Sächsische-Schweiz-Tourismus bereits heute unter erheblicher Geräuschbelastung. Mit einer Streckenführung durch das Erzgebirge soll die Reisezeit im Personenfernverkehr zwischen Dresden und Prag von derzeit mehr als zwei auf unter eine Stunde verkürzt, die Kapazität für den Güterverkehr deutlich gesteigert, die Lärmbelastung entlang der Bestandsstrecke reduziert sowie eine hochwassersichere Trassenführung erreicht werden.

Für das dritte EU-Briefing am 4. September 2017 haben wir Frau Petra Heldt gewinnen können. Als Referentin im Referat „Strategie und Planung, Eisenbahnen, TEN-V“ im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit fungiert sie auch als Direktorin des EVTZ. Im EU-Briefing wird es zunächst um die verkehrlichen Bedingungen und Rahmenbedingungen, die Qualität der Vereinbarung als EVTZ sowie den aktuellen Stand der Umsetzung auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene gehen. Daneben interessiert uns besonders, wie sich das sächsische Anliegen als Priorität im Bundesverkehrswegeplan platzieren lässt, welche Vorteile ein EVTZ für dieses Projekt bietet und wie sich die Zusammenarbeit in dem EVTZ bisher gestaltet.

Nach den bisherigen EU-Briefings 2017 zur künftigen EU-Haushaltspolitik und zur europäischen Medienordnung führt die Europäische Bewegung Sachsen das Format der  EU-Briefings am 4. September 2017 fort:
- Ab ca. 8:30 Uhr beginnt die Veranstaltung mit einem Europafrühstück, bei dem die Gäste bei Kaffee und Hörnchen "ankommen" und Kontakte knüpfen können.
- Um 9:00 Uhr beginnt das eigentliche EU-Briefing. Nach dem einführenden Vortrag von Frau Heldt besteht die Gelegenheit zu Nachfragen. Die Veranstaltung ist wie immer öffentlich.

Anmeldung beim Geschäftsführer ist unbedingt erforderlich: sachsen(at)netzwerk-ebd.de .

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

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