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EU-Briefing zu HORIZON 2020 am 04. November 2016 mit Rekordbeteiligung

Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange

Obwohl (oder gerade `Weil´) das 4. EU-Briefing der EB Sachsen mit "HORIZON 2020 - Wo stehen Sachsens Hochschulen und Forschungseinrichtungen und was kommt auf sie zu?" einen sehr fachspezifischen Gegenstand hatte, konnte sich die Präsidentin über rund 50 Teilnehmer freuen. Sie repräsentierten neben den sächsischen Universitäten und Staatsministerien zahlreiche größere und kleinere Forschungseinrichtungen (FE), wie das Textilforschungsinstitut oder Helmholtz, Fraunhofer und Leibnitz.

Also konnte die Sächsische Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange direkt in das Thema einsteigen und stellte dar, wo sie die Bedeutung der Wisssenschaftsförderung für Sachsen sieht und was das Ministerium (etwa mit der Einrichtung von ZEUSS, der Zentralen EU Service-Einrichtung für Sachsen) zur Unterstützung der FE unternimmt. Sie wies u.a. auf ein Spitzengespräch mit den Leitern der FE zu Anfang des nächsten Jahres hin, wo diese ihrerseits Vorschläge zur Verbesserung des europäischen Forschungsrahmenprogramms unterbreiten könnten. Ziel sei es, die laufende Programmperiode bis 2020 optimal auszuschöpfen und das Nachfolgeprogramm ab 2021 bereits in der Planungsphase im Interesse sächsischer FE mitzugestalten. 

Jenseits der Fachspezifika äußerte sich die Wissenschaftsministerin abschließend auf eine Publikumsfrage nach nationalistischen und populistischen Tendenzen in Europa zu den Rahmenbedingungen für Spitzenforschung in Sachsen. Sie kam dabei auf das angespannte gesellschaftliche Klima in Sachsen zu sprechen und bedauerte, dass Forscher mit Migrationshintergrund über Pöbeleien und tätliche Angriffe in Alltagssituationen berichteten - den Diskurs der Wissenschaftler untereinander nahm sie ausdrücklich aus. Dies behindere den Kampf um die besten Köpfe und behindere die Bemühungen um exzellente wissenschaftliche Leistungen. Sie forderte Staat und Bürgergesellschaft zu entschiedenem und aktiven Auftreten gegen Pöbler auf. "Jeder vergraulte Wissenschaftler ist ein Verlust für Sachen." sagte Stange.

(W. Rausch)

(Fotos: M. Gießler)

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