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Das Präsidium der EB Sachsen folgte am 10. Juni 2014 einer Einladung der tschechischen Europäischen Bewegung nach Prag

Zur Begrüßung der Tagung, die nach einer Festlegung des Opens internal link in current windowTreffens auf Schloß Wackerbarth im vergangenen Herbst unter dem thematischen Schwerpunkt "Soziales" stand, sprach der tschechische Minister für Menschenrechte und Minderheiten Jiri Dienstbier.

Er sprach die soziale Ausgrenzung bestimmter Bevölkerungsgruppen in der Grenzregion um Usti an. Die unterschiedliche soziale Situation beiderseits der Grenze sei  Ergebnis einer Entgleisung während und nach dem 2. Weltkrieg. „Wir müssen diesen großen Graben überwinden, der in Europa entstanden ist.“ sagte Minister Dienstbier.

Andrea Dombois, MdL, die Präsidentin der EB Sachsen, knüpfte an die Worte des Ministers an. Sie verwies auf Probleme der inneren Sicherheit, des Drogenhandels und der Situation von Roma beiderseits der Grenze und betonte, jeder habe das Recht auf soziale Integration. Sie bat darum auch das Positive zu sehen, indem sie ausführte: „Es gibt eine sehr gute Zusammenarbeit im Bereich der Bildung und des Erlernens von Sprachen.“

Vladimir Spidla, Vorsitzender der EB Tschechien, früherer EU-Kommissar und heutiger Chef des Beraterteams des tschechischen Premierministers, präsentierte seine vergleichende Untersuchung sozialer Indikatoren im nordböhmischen und sächsischen Raum und unterstrich dabei die Gemeinsamkeiten auf beiden Seiten der Grenze, denen sich die Europäische Bewegung zukünftig widmen könne.

Anschließend entspann sich eine angeregte Diskussion bei der auch der Stand der Investitionsstrategie des künftigen Kooperationsprogramms (Sachsen-Tschechien 2014 bis 2020) vorgestellt, aus Sicht des DGB Sachsen kommentiert und diskutiert wurde. Im Ergebnis bot Herr Spidla an, dem tschechischen Regierungschef die ausgemachten Handlungsschwerpunkte vorzutragen. Außerdem wurde ein Folgetreffen – voraussichtlich im Oktober 2014 – in Sachsen verabredet. Ein Schwerpunkt könnten die polizeiliche Zusammenarbeit und die Drogenbekämpfung im sächsisch-tschechischen Grenzraum bilden.

Den Abschluss des Treffens bildeten der Besuch einer Senatssitzung und eine Führung durch die Wallenstein-Gärten und die St. Thomaskirche unter fachkundiger Führung von Jaroslav Sonka, Fachberater im Senat.

 

 

Zusammenarbeit der beiden Europäischen Bewegungen Sachsens und Tschechiens fortgesetzt

Die Gesprächsteilnehmer von links nach rechts: Katharina Wolf, Vorstand der EB Deutschland; Jaroslav Sonka, Fachberater des tschech. Senats; Dr. Peter Harbauer, EB Sachsen; Frantisek Bublan, Senator; Blanka Mouralova, Direktorin des Coll. Bohemicum; Michael Bechter, Vizepräsident EB Sachsen; Dr. Maxim Asjoma, EB Sachsen; Jiri Dienstbier, tschech. Minister f. Menschenrechte und Minderheiten; Andrea Dombois, MdL, Präsidentin der EB Sachsen; Mila Horacek, ehem. MdEP; Vladimir Spidla; Vorsitzender EB Tschechien; Anna Bernstorf, EB Sachsen; Wolfgang Rausch, Geschäftsführer EB Sachsen; es fehlen: Gisela Kallenbach, MdL, Heiko Kosel, MdL, beide EB Sachsen

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