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Schloss Wackerbarth - nicht nur im Herbst ein echter Hingucker

Mehr Mut zum Scheitern – Offener Dialog zwischen Verbänden und Förderbank

Am 12.11.2013 trafen sich eine Delegationen der Europäischen Bewegung Sachsen und Vertreter der Europäischen Bewegung Tschechien zum Austausch über praktische Fragen der grenzüberschreitenden EU-Förderung auf Schloss Wackerbarth in Radebeul bei Dresden. Hausherrin des malerischen Schlösschens – herrlich gelegen am Fuß der Radebeuler Elbtal-Weinberge – ist die Opens external link in new windowSächsische Aufbaubank, Förderbank (SAB). Daher war es dem Vorstandsvorsitzenden Stefan Weber vorbehalten, nach der Begrüßung der Teilnehmer durch Präsidentin Andrea Dombois einen Überblick über die wirtschaftlichen und politischen Hintergründe und Rahmenbedingungen der laufenden und kommenden Förderperioden zu geben. Anschließend ging Herr Mühlberg auf Einzelheiten der grenzüberschreitenden Förderung durch die SAB ein. Dabei machte er – rückschauend auf die laufende Förderperiode 2007 bis 2013 bezogen – insbesondere die Themen „Vor- bzw. Zwischenfinanzierung durch die Fördernehmer“ und „Pauschalen“ als Problemschwerpunkte aus.

Dem konnte von Seiten der Teilnehmer – insbesondere seitens des DGB und des Europahauses Leipzig – nur beigepflichtet werden. Daneben wurde durch Frau Bernstorf, DBG Sachsen, die Diskussion angesprochen, bei der Programmevaluierung zukünftig neben quantitativen verstärkt qualitative Kriterien anzuwenden. Beides sei ihrer Ansicht nach kritisch zu sehen. Auch Herr Weber sah diese Entwicklung kritisch. Hier drohe, eine neue Branche zu entstehen. Er wünsche sich „mehr Mut zum Scheitern“.

Frau Blanka Mouralova übermittelte die Grüße des Vorstands der Europäischen Bewegung Tschechien. Frau Mouralova, Direktorin des Opens external link in new windowCollegium Bohemicum Usti nad Labem, ist zugleich Assistentin des Vorstands der Europäischen Bewegung Tschechien und war bereits mehrfach gern gesehener Gast der Europäischen Bewegung Sachsen. Sie markierte mit den Stichworten „Währungsrisiken“ und „Kleinprojekte-Fonds“ weitere Probleme der grenzüberschreitenden EU-Förderung, die anschließend diskutiert wurden. Sie regte einen „runden Tisch“ mit allen Beteiligten an, um der Planungsgruppe für die nächste Förderperiode 2014 – 2020 die bisher gewonnenen Erfahrungen weitergeben zu können.

Herr Mühlberg gab gegen Ende der Diskussionsrunde noch einen Ausblick auf die kommende Förderperiode. Bei aller Vorsicht, da derzeit noch nicht einmal die Eckdaten feststehen, ließ er es sich nicht nehmen, die gute Nachricht zu verkünden, dass die finanzielle Mittelausstattung für den Freistaat Sachsen und für Tschechien nach derzeitigem Stand nicht in der Höhe rückläufig sei, wie dies bislang befürchtet wurde.

Ein großer Dank geht an die SAB, die der Veranstaltung mit einer Führung durch die Sekt- und Weinkellerei sowie hervorragender Bewirtung durch die Küche des Sächsischen Staatsweingutes Schloss Wackerbarth einen ausgezeichneten Rahmen gab.

Vor ca. 400 Jahren wurden die Mauern angelegt, die zu der terrassenartigen Anlage der Weinberge führen; das Gelände wird auch für private oder Firmen-Veranstaltungen genutzt

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