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Unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler fand vom 22. bis zum 26. April 2013 die vierte elbMUN („Elbe Model United Nations“) im Sächsischen Landtag statt.

Jährlich bringt die elbMUN eine Vielzahl internationaler Studierender zusammen und reiht sich in über 100 weltweite Simulationen der Vereinten Nationen ein.

Die jungen Erwachsenen setzen sich intensiv mit einem Land ihrer Wahl auseinander und vertreten während der Simulation die jeweiligen politischen Interessen in Ausschüssen. Somit schlüpfen sie in die Rollen Delegierter, entwickeln Resolutionen, debattieren diese und versuchen, eine Lösung oder Empfehlung für globale Probleme zu finden.

Die Vizepräsidentin des Landtags und Präsidentin der Europäischen Bewegung Sachsen, Andrea Dombois, betonte in Ihrem Grußwort, dass die Initiative von Studierenden des Studiengangs Internationale Beziehungen der Universität Dresden gar nicht hoch genug veranschlagt werden könne. „Die Erfahrung, die Rolle eines Diplomaten einzunehmen und für die Interessen eines Landes vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen einzutreten, schärft den Blick für die politische Realität. Zugleich wird deutlich, welche Grenzen der Weltorganisation im Ringen um Frieden, Verständigung und die Durchsetzung der Menschenrechte weltweit gesetzt sind“, ergänzte die Präsidentin vor den mehr als 150 Zuhörern aus aller Welt.

Themen auf der Tagesordnung waren unter anderem die aktuelle Situation in Mali, Fortschritt und Nachhaltigkeit, der Einsatz bewaffneter Drohnen, illegaler Handel und Verfügbarkeit von Kleinwaffen, Flüchtlingshilfe und der Umgang mit postrevolutionären Staaten. Für Überraschung sorgte ein fiktiver Angriff Argentiniens gegen Großbritannien im Konflikt um die Falklandinseln. Die Delegierten des Sicherheitsrates waren dadurch gefordert, spontan diplomatisch zu reagieren.

Die Teilnahme an einer solchen Konferenz bedeutet nicht nur die Möglichkeit, Rhetorikkenntnisse in die Praxis umzusetzen, die Arbeit der Vereinten Nationen kennenzulernen und sich in die Lage der Diplomaten eines anderen Landes hineinzuversetzen, sondern birgt auch die Chance, internationale Kontakte zu knüpfen, Dresden zu erleben und viel Spaß zu haben.

Als Gastredner im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion wurden Tobias von Gienanth (Zentrum für Internationale Friedenseinsätze), Dr. Ekkehard Griep (DGVN), Dr. Birgit Lode (IASS Potsdam - Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.) und Prof. Dr. Thilo Rensmann (Lehrstuhl der Juristischen Fakultät, TU Dresden) begrüßt.

Das Fazit der elbMUN-Teilnehmer fiel positiv aus. „Wir wollen im nächsten Jahr wieder teilnehmen!“, freuen sich Matthias Kaspers und Vincent Buß schon auf die nächste Konferenz im Sächsischen Landtag.

Autoren: Jana Wille, Tony Müller, Wolfgang Rausch

 

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